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Sturmschaden

Am Abend des 22. Februars tobte ein eigentlich nicht erwarteter Sturm über der Ostsee und traf auch auf Schleswig-Holstein. Allerdings war Mecklenburg-Vorpommern und dort insbesondere die Region Greifswald sowie die Insel Usedom wesentlich stärker betroffen. Dennoch rückte auch in Schleswig-Holstein die Feuerwehr rund 300 Mal aus. Und auch an Lehmkuhlen zog der Sturm diesmal nicht schadlos vorbei.

Foto So wurde im Lustholz bei Rethwisch eine Kastanie entwurzelt und im Wald am Bakersberg sind einige Fichtenbestände betroffen. Auch im Ruhepark Lehmkuhlen wurde ein Baum, der für die Grabnutzung vorgesehen ist, entwurzelt. Und im Arboretum Lehmkuhlen brach eine Esche (Fraxinus excelsior, Registernummer 3104) auseinander und zerstörte dabei einen besonderen Bergahorn (Acer pseudoplatanus Leopoldis, Registernummer 3115).

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Um die Esche, die bis zur Krone von Efeu umrankt war und so eine einzigartige Symbiose symbolisierte, ist es dabei besonders schade. Wahrscheinlich aber war der Baum bereits durch das vergangene Frühjahr geschädigt. Ob ein Befall mit dem Eschenbastkäfer vorliegt, werden Untersuchungen der kommenden Tage zeigen.