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Vogelgrippe

Geflügelpest: Leichte Entwarnung

Nachdem bereits vor einigen Tagen ein Teil der Sperr- und Beobachtungsbezirke im Kreis Plön wieder aufgehoben wurden, hat der Landrat nun mitgeteilt, dass ebenfalls die Stallpflicht und der Leinenzwang entschärft bzw. aufgehoben wurden.

Geflügelpest in Lehmkuhlen [Update]

MäusebussardSeit dem Verdachtsfall auf Geflügelpest bei einem Mäusebussard in Schlesen am 7. April 2006 gehört nun auch der größte Teil der Gemeinde Lehmkuhlen zu einem sogenannten Beobachtungsbezirk. Der nachgewiesene Erreger H5N1 ist auch für den Menschen gefährlich.

[Update] Am 25. April wurde auf dem Campingplatz Ruhleben in Bösdorf bei einer Graugans der Verdacht auf Geflügelpest festgestellt.

Aufklärungen im Kindergarten und in den Schulen

Seit Wochen ist das Wort Vogelgrippe das Schlagwort schlechthin. Die Presse und die Medien greifen dieses Thema auf, wann immer sie es können, und jeder, der etwas auf sich hält, meint etwas dazu sagen zu müssen.

Geflügelpest erreicht Plön

MäusebussardErneut wurde am 24. März ein Sperr- und Beobachtungsbezirk eingerichtet. Betroffen ist diesmal der Vierer See in der Gemeinde Bösdorf nach dem positiven Befund bei einem Mäusebussard. Der Sperrbezirk reicht bis an den Schöhsee und umfasst damit auch ein Teil des Stadtgebiets von Plön; der Beobachtungsbezirk erfasst nun auch erstmalig die Gemeinde Lehmkuhlen.

Verdachtsfall Behrensdorf

TrauerenteAufgrund eines neuen Verdachtsfalls hat der Kreis Plön heute einen Sperrbezirk für 21 Tage und einen Beobschtungsbezirk für 15 Tage in der Gemeinde Behrensdorf eingerichtet.

Erster Fall der Vogelgrippe in Hohwacht

3D Modell Influenzavirus von Wikipedia Bei einem in der Gemeinde Hohwacht verendeten Schwan wurde am 4. März 2006 der Verdacht auf Geflügelpest (aviäres Influenzavirus des Subtypes H5N1) festgestellt. Ein entsprechender Befund wurde durch das nationale Referenzlabor, dem Friedrich-Loeffler-Institut, am Samstag nachmittag übermittelt.

1. Fall in Schleswig-Holstein

 Das Friedrich-Loeffler-Institut hat bei zwei toten Enten aus dem Kreis Ostholstein den auch für den Menschen gefährlichen Erreger H5N1 nachgewiesen.

Kreis Plön hat Vorkehrungen gegen die Vogelgrippe getroffen

aviäres Influenzavirus (HPAIV), elektronenmikroskopische AufnahmeDer Kreis Plön ist für einen eventuellen Ernstfall bzw. Ausbruch der Vogelgrippe gerüstet. Wie die Plöner Kreisverwaltung mitteilt, trafen sich bereits im Oktober 2005 Vertreter der Kreis-Veterinärbehörde, der Polizeidirektion Kiel und der Polizeileitstelle Plön mit dem Kreiswehrführer, dem Leiter des Löschzuges Gefahrgut, Vertretern der Bundesanstalt des Technischen Hilfswerkes und der Bundeswehr sowie der Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, um die erforderlichen Maßnahmen nach einer eventuellen Feststellung der Vogelgrippe im Kreis Plön zu beraten. Hierbei wurde u.a. erörtert, welche Mittel und Einsatzkräfte in einem solchen Ernstfall bereitgestellt werden müssen. Der Kreis Plön hat daraufhin bereits das notwendige Material zur Ausrüstung der Kräfte, besonders mehrere Hundert Schutzanzüge und Desinfektionsmittel, gekauft. Mit der Bundeswehr hält der Kreis über seinen Verbindungsoffizier Kontakt, um im Falle des Ausbruches der Tierkrankheit schnellstmöglich Unterstützung zu erhalten.

Vogelgrippe

Mit dem Fund der verendeten Schwäne auf der Insel Rügen ist das eingetreten, was viele seit langem befürchtet haben: Die Vogelgrippe hat Deutschland erreicht. Besorgniserregend dürfte dabei die Tatsache sein, dass neben den Schwänen auch ein Habicht verendete, da es sich hierbei nicht um einen Zugvogel handelt.