Zumindest für die Bürger in Lepahn und in Marienwarder hat das lange Warten auf DSL ein Ende: Seit dem 12. Februar können DSL-Angebote der Deutschen Telekom bis zu 16.000er (in Marienwarder sind immerhin noch rund 11.000er möglich) Anschlüssen bestellt werden. Möglich wurde dies durch Ausbauarbeiten der Telekom.
Am Donnerstag, 26. Februar, informiert ein Mitarbeiter der Telekom die interessierten Bürger auf einer Einwohnerversammlung im Feuerwehrgerätehaus in Lepahn.
Aber wie immer im Leben gibt es auch hier einen Wermutstropfen: Das schnelle Internet kann nur derjenige erhalten, der seinen Anschluss über die Telekom schalten lässt. Und auch eine spätere Abkehr vom ex-monopolistischen Ex-Staatsunternehmen ist nicht möglich. Wer später zu einem anderen Anbieter wechselt, verliert auch das schnelle Internet. Diese Praxis ist leider rechtlich nicht zu beanstanden, denn die Investitionen sind von der Telekom geleistet worden.
Um also in den Genuss des schnellen Internets zu kommen, muss also der bisherige Anschluss bei anderen Anbietern gekündigt werden. Dieses erfolgt normalerweise durch die Telekom, bedingt aber zwangsläufig noch etwas Geduld. Denn erst nach Ablauf der Kündigungsfrist des Drittanbieters legt die Telekom den Hebel um. Bei KielNET beträgt diese beispielsweise drei Monate zum Monatsende, sofern die erste Vertragslaufzeit bereits verstrichen ist.
Für die Einwohner in Falkendorf und Trent sieht es leider weniger gut aus. Unter Umständen wird man auf der Einwohnerversammlung mehr erfahren können.
Heute meldete sich...
Heute meldete sich ein Mitarbeiter der Telekom und wollte mir für dem Aktionsbündnis Kein DSL in Lehmkuhlen mitteilen, dass es ja nun DSL gäbe. Für Lepahn, so sagte ich, sei dies zwar richtig, aber für Trent habe sich die Situation bisher keineswegs verbessert. Am Donnerstag nächster Woche würde eine Einwohnerversammlung stattfinden, auf der ein Herr Rabe über die Probleme berichten wolle, fuhr ich fort.
Und, da der Anrufer den Herrn Rabe kannte, wies ich ihn darauf hin, dass gerade von den Bürgern aus Trent sehr konkrete Fragen folgen würden. Es sei wohl sinnvoll, wenn sich Herr Rabe im Vorfeld auf diese Thematik vorbereiten würde.
Die Info ist wohl so an Herrn Rabe gegangen, so dass ich zuversichtlich bin, dass es auf der Einwohnerversammlung auch konkrete, belastbare Antworten seitens der Telekom zu der Versorgung in Trent geben wird.
PS: Seit dem 23.2. ist für mich das Problem gelöst.