Es bleibt alles beim Alten. Die Telekom ist nicht bereit die notwendigen Investitionen, die für eine Versorgung erforderlich wären, zu leisten.
Hintergrund für diese Entscheidung, die nicht nur Trent, sondern fast alle noch unversorgten Bereiche im ländlichen Raum betrifft, ist die Reduktion der Gebühren, die die Telekom von anderen Anbietern für die so genannte Durchleitung erhält, durch die Regulierungsbehörde, die sich heute vornehm Bundesnetzagentur nennt. Agentur ist dabei begriffliche Augenwischerei, handelt es sich doch um ein staatliches Kontrollinstrument und nicht um eine Agentur, die etwas vermittelt (außer vielleicht kopfschüttelndes Unverständnis bei den betroffenen Bürgern).
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht muss man Verständnis für die Entscheidung der Telekom haben, die einen persönlich enttäuscht. Und bei allem Ärger werden auch wütende oder frustrierte E-Mails an den Telekommitarbeiter Bernd Rabe, Mitglied im Stab Technische Infrastruktur Niederlassung Nord, nicht helfen. Schuld sind die politisch Verantwortlichen, die ihrer Aufgabe, nämlich eine funktionierende Infrastruktur vorzuhalten, nicht nachkommen und stattdessen lieber Milliarden in marode Unternehmen schleudern.
DSL
moin! gibt es mal was neues wegen DSL in trent?
DSL in Trent
Tja, da werden dann noch wohl Jahre ins Land ziehen, bis Breitband auch in den kleinen Gemeinden zur Verfügung stehen wird. Die gemeldete Anzahl Teilnehmer; die ihr Interesse an einem DSL Anschluss bekundet haben, scheint nicht zu reichen. Bleibt wohl unterm Strich null Euro für den Anbieter über. Alternativen wie DSL über Satellit oder ähnliche Angebote, sind meines Erachtens auch nur Augenwischerei. Hier werden für viel Geld Daten-Flatrates angeboten, die in Wirklichkeit keine sind. Der Intensivnutzer wird von solchen Angeboten enttäuscht sein, wenn er aufgrund der Faire Use Policy plötzlich im Folgemonat das Gefühl hat, er würde mit einem 9k6 Modem durchs Internet Surfen. Bei solchen Nutzern regeln die Anbieter die Downloadgeschwindigkeit gnadenlos herunter.
Letzte Möglichkeit wäre die Versorgung auf dem Funkwege von Lepahn nach Trent. Technisch ließe sich dies einfach realisieren. Einen Interessierten Anwohner gibt es bereits der Überlegungen anstrebt diesen Schritt zu gehen. Genügend Beispiele für den Aufbau eines Funknetzwerkes sind im Internet zu finden.
Gruß
T.Schlüter