Es war einmal ein Sportverein. Der hatte natürlich, wie jeder andere Sportverein auch, einen Vorstand. Dieser bestand aus vier Personen – insoweit eigentlich auch nichts Besonderes. 1999 wurde dieser Vorstand auf vier Jahre neu gewählt. Der neue Vorsitzende – ehrfurchtsvoll auch Präsident genannt – war genau der richtige Mann für diesen Job. Er hatte Zeit, er hatte Geld und er stand mit jeder Faser seines Körpers hinter dem Sport. Aber eigentlich wollte Hubert gar nicht Präsident werden und so mussten ihm die anderen drei Mitglieder des Vorstandes vor der Wahl erst überzeugen. Ernst, Klaus und Peter mussten zunächst einiges an Überzeugungsarbeit leisten, bevor Hubert zustimmte und bereit war den Vorsitz zu übernehmen.
Weblog von Hinrich
Vereinsmeierei
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Wirbel um das Herrenhaus Rantzau [Update 11.8.]
In den Kieler Nachrichten war kürzlich ein kleiner Bericht über das Herrenhaus Rantzau zu lesen. Die Recherche zu den Hintergründen hatte dabei das für die Kieler Nachrichten übliche Niveau:
Rantzau - Die neue Eigentümerin des Herrenhauses Rantzau (Kreis Plön) soll bei Umbauarbeiten massiv gegen das Denkmalschutzgesetz verstossen haben. Das Kultusministerium in Kiel hat eigenen Angaben zufolge bereits die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und zusammen mit Landeskonservator Michael Paarmann um eine Prüfung des Falles gebeten. [Quelle: Kieler Nachrichten]
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Verschwendungswahn
Von der Presse und den Medien getrieben muss man dieser Tage eine erstaunliche Kehrtwendung bei der politischen Kaste hinsichtlich dem Thema Steuern wahrnehmen. Erst wurde von Steuersenkungen gesprochen, dann von keinen Steuererhöhungen (wobei die Einführung neuer Steuern ja streng genommen kein Wahlbetrug wäre) und zu guter letzt dann eben doch von Steuererhöhungen. Nur einige wenige Stimmen aus der von allen am meisten gehassten Partei, der F.D.P., werden nicht müde zu behaupten, Deutschland habe kein Einnahme- sondern ein Ausgabenproblem.
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Einstürzende Altbauten
Die Probleme, die im Zusammenhang mit der Öl-Exploration der RWE-DEA im Kreis Plön stehen, beschäftigen ja nicht nur mich schon seit längerer Zeit. Nun aber wird wohl langsam deutlich, was sich hinter dem harmlosen Begriff 3D-Seismik verbirgt.
Nachdem zuerst im vergangenen Jahr aus Dersau und Ascheberg von Schäden in den Kieler Nachrichten berichtet wurde, tröpfeln seit Anfang des Jahres weitere Meldungen herein. Und heute war dann zu lesen, dass es in Schwentinental nicht nur Schäden, sondern offensichtlich auch Probleme bei der Schadenregulierung gibt.
Das gibt mir zu denken, denn sicher gibt es neben mir noch viele andere Geschädigte, wie beispielsweise das von Familie Neeth betriebene Hotel in Dammdorf.
Das war 2008
Auch wenn ich bisweilen nicht das Gefühl hatte, so war das sich nun dem Ende neigende Jahr 2008 doch durchaus von vielen Ereignissen geprägt.
DSL
Über das ganze Jahr bliebt das Thema DSL ein Dauerthema. Im März wurde das allgemeine Problem der mangelhaften Versorgung kommunikationstechnischer Infrastrukturen in den Kieler Nachrichten thematisiert. Im April teilte dann der Bürgermeister auf einer Sitzung der Gemeindevertreter mit, dass die Deutsche Telekom die Breitbandverkabelung bis Lepahn erneuern würde, und, man glaubt es kaum, im Sommer waren Bautätigkeiten sichtbar. Und nun endlich scheint sich das Ende des kommunikationstechnischen Zeitalters anzubahnen.
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Wenn's BUMM macht...
Bodenschätze gehören allgemein dem Staat. Ausgenommen davon sind die Bodenschätze, die abschließend im Bundesberggesetz genannt sind, etwa Kies.
Seit einer Weile sucht nun RWE-DEA im Auftrag des Bundes im Kreis Plön nach Erdöl. Dazu werden alle paar 100 Meter Löcher in den Boden gebohrt, in denen dann Sprengungen vorgenommen werden. Aufgrund der Analyse der Schallwellen erhält man, vereinfacht gesagt, ein Bild darüber, wo möglicherweise Ölfelder vorhanden sind.
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Selent 2.5
Irgendwie habe ich ja nicht anders erwartet: Nachdem das Projekt Schloss Bredeneek (aka Selent 2.0) zunächst auf der Ebene des Amtes Preetz-Land gescheitert ist, und zwar vor der Kommunalwahl, kommt es nun in einem neuen Gewand auf die Bühne.
Diesmal ist es aber nicht das Amt Preetz-Land, welches das Projekt forciert, sondern die Gemeinde Lehmkuhlen, dessen Bürgermeister, Dr. Norbert Langfeldt, das Thema auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom 9. Dezember 2008 setzte. Als Protokollführer hatte Langfeldt, der vor wie nach der Kommunalwahl auch Amtsvorsteher des Amtes Preetz-Land ist, Reinhard Gromke, leitender Beamter der Amtsverwaltung, bestellt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
Zerstörte Kinderträume
Fußball hat in Deutschland ja bekanntlich einen hohen Stellenwert. Und so wollte auch mein Großer, inspiriert von der Weltmeisterschaft 2006, Fußball spielen. Zunächst versuchten wir es in 2007 beim TSV Lepahn, der sich aber in Ermangelung einer F-Jugend als ungeeignet herausstellte. Und so begannen wir in diesem Frühjahr beim Preetzer Turn- und Sportverein (PTSV) unser Glück. Eine verheerende Fehlentscheidung...
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Gräfin gesucht
Heute hat der private Sender SAT.1 um kurz nach sieben Uhr die erste Folge der Couple Soap "Gräfin gesucht" ausgestrahlt. Und eigentlich kann sich einem bei diesem Format nur noch der Magen umdrehen, so wie sich Moritz Graf zu Reventlow, Konstantin von zur Mühlen, Benedikt von Hobe und Michael von Miller öffentlich der Lächerlichkeit preisgeben.
Die Arroganz der Presse
Mal wieder entsetzt war ich über die Arroganz der Presse, obwohl man ja eigentlich nichts Anderes erwarten kann.
Da schrieben die Kieler Nachrichten am 19. April 2008 einen Artikel über die Sitzung des Gemeinderats vom 17. April auf Seite 32:
(...) Um eine interessante Variante wurde die Aussprache um die Sanierung der Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen Falkendorf und Lepahn bereichert. Die Straße ist in schlechtem Zustand und muss von Grund auf saniert werden. Der Finanzaufwand ist beträchtlich. Obendrein muss Schellhorn seine Zustimmung geben und einen Teil der Kosten übernehmen. Rund ein Drittel der Trasse verläuft über ihr Gemeindegebiet. Gutsherr Conrad Hinrich von Donner regte an, die Straße kostensparend in eine wassergebundene Piste zurückzuverwandeln. Voraussetzung dafür wäre, dass bei Scharsdorf ein Zubringer an die B76 gebaut wird, damit dem Individualverkehr eine adäquate Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen zur Verfügung steht. Bürgermeister Langfeldt versprach, die Machbarkeit dieses Vorschlags von der Amtsverwaltung prüfen zu lassen.
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